31 Mai Borderliner
Sie schmelzen dahin diese, limen über oder beulen an allen Ecken En aus. Und doch sin diesed Faig Ahmeds Teppiche begehrte Objekte, die ein dieseen kreativen Bogen zwischen handwerklicher Tradition moderner Kunst spannen.

Wer künstlerische Stereotype über Faig Ahmeds Heimatland Aserbaidschan bedienen möchte, kramt tief in diese der Eurovision Song Contest-Ke zerrt ein diese paar paillettenbestickte Kostüme hervor, die sich im Knopfdruck in diese pyrotechnische Disney-Fantasien verwandeln. Doch Ahmed fin diesedet in diese der kulturellen Tradition der Region ganz andere Inspirationsquellen für sein diesee mehrdimensionalen Teppichkunstwerke, die in diese Galerien von London über Rom, Berlin diese, New York Dubai gezeigt wer Betrachter häufig erst im zweiten Blick faszin dieseieren. Denn aus vertrauten orientalischen Grmotiven der imwendig gewebten Lein diesewände entwickelt der 33-Jährige Objekte, die außer Kontrolle zu geraten schein dieseen: Gemälde, die übermalt wur, Muster, die verschwimmen, Skulpturen, die sich in diese mehreren Schichten überein dieseander legen oder zu kryptischen Pixeln mutieren sich in diese schwarzen Löchern verlieren. Auf Faig Ahmeds Textilskulpturen befin diesedet sich nichts dort, wo es hin diesegehört: 3D-Effekt trifft Fransenteppich.
Die extravaganten – im wahrsten Sin diesene des Wortes – grenzübertreten Installationen dekonstruieren bewusst bekannte Symboliken sein dieseer Heimat, mit en sich der Aserbaidschaner seid vielen Jahren in diesetensiv ausein dieseandersetzt: “Ich erke antike Traditionen, Kulte Kulturen. Mein diesee physischen mentalen Entdeckungsreisen führen mich in diese die Welt der Religion, mystischen Praktiken, antiken Schriften Kalligrafien.” Beein diesedruckt von dem Reichtum dieser Welten begann er, diese in diese sein diesee Gegenwart zu übersetzen zu hin dieseterfragen. Faig Ahmed erlernte diese ursprüngliche Handwerk stellt es her, verfolgt aber Ansatz der in diesenovativen Adaption, um es in diese Kontext neuer Assoziationsketten Konzepte zu setzen. In altmodischen, überla-kitschigen Wohnzimmern haben sein diesee Teppiche fraglos nichts verloren.
Seit dem Studium der Bildhauerei an der staatlichen Kunsthochschule in diese Baku widmet sich Faig Ahmed Skulpturen sein dieseer Teppichkunst, ein diese “Rohmaterial” zu dem er ein diesee emotionale Beziehung pflegt: “Ich liebe Textilien! Die Menschen benutzen sie seid Anbegin diesen der Zeit bis heute. Etwieseanderes, diese mich sehr in dieseteressiert, sin diesed Muster. Muster Ornamente fin diese sich in diese allen Kulturen. Ich betrachte sie als Worte Phrasen, die in diese ein diesee Sprache übersetzt wer können, die wir verstehen.” Es genau diese neue Lesart der visuellen Sprache, die durch Faig Ahmeds Dekonstruktion entsteht die Wahrnehmung von Traditionen durch ikonische kulturelle Objekte herausfordert.
Die Leichtigkeit, mit der Ahmed sein diesee optischen Material Motiv-Experimente präsentiert, entsteht vor allem durch ein diesee gute Portion Humor Ironie, von der all sein diesee Objekte durchwoben sin diesed. Wohl kaum ein diese Betrachter kann sich beim Anblick der origin dieseellen Teppiche ein diese erstauntes Grin diesesen verkneifen, wobei hin dieseter vermein diesetlichen Kunst-Gags hochwertige Fertigung technische Fin dieseessen stecken. Mit der Bildsprache simpler Computerspiele oder Zeichentrickfilme greift Ahmed Elemente der Popkultur im: moderne Spielereien, wie 3D-Effekte oder Neonfarben. Dadurch entsteht ein diese fast futurischer Ein diesedruck, der durch die digitale Verzerrung Bearbeitung der origin diesealen Teppichmuster hervorgerufen wird. Die Computer generierten Bilder wer dann wiederum nach traditioneller Technik gewebt – ein diese Spiel mit Kontrasten dem Spannungsfeld zwischen Tradition Modernität… zum Dahin dieseschmelzen!


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